Von den Handball-Minis bis zur A-Jugend ist der TSV Hahlen in jeder Altersklasse mit einer männlichen sowie weiblichen Mannschaft vertreten – und teilweise sogar mit zweien. Um die derzeit rund 200 Kinder und Jugendliche künftig noch besser zu betreuen und zu fördern, hat die Vereinsspitze kürzlich Stephan Böker zum Jugendkoordinator berufen.
 |   Stephan Böker (l.) hat die neue Funktion des Jugendkoordinators im TSV Hahlen übernommen. Im Zusammenspiel mit Jugendleiter Bernd Traue (r.) soll die Jugendarbeit des Vereins weiter ausgebaut werden. Foto: C. Weber
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Stephan Böker, der als Trainer im Jahr 2001 die damalige männliche A-Jugend des TSV ins Endspiel zur Deutschen Meisterschaft nach Magdeburg geführt hat, steigt damit nach mehrjähriger Pause wieder in den Hahler Jugendhandball ein. Als Jugendkoordinator steht er dem Jugendleiter Bernd Traue zur Seite, um die Nachwuchsarbeit der Rot-Weißen weiter auszubauen.
Wichtigste Grundlage dafür bleibt das Ziel, dass jeder Jugendliche, der Handball spielen will, im TSV Hahlen eine entsprechende handballerisches Ausbildung erhält. Dazu gehört den Worten von Traue und Böker zufolge auch, Talenten eine sportliche Perspektive zu eröffnen und sie bestmöglich zu fördern. Dazu sollen jahrgangsbezogene übergreifende Trainings beitragen. Eine Aufgabe der sich Böker genauso widmen wird – wie darum, dass auch künftig alle Altersklassen besetzt werden können.
Ein ganz klares Ziel ist ferner, künftig bei den männlichen und weiblichen C- bis A-Jugendmannschaften zu einer doppelten Trainerbesetzung zu kommen. Dafür werden laut Traue noch etwa sechs Trainer gesucht. Erste Gespräche mit Interessenten seien bereits geführt worden.
„Wir sind voll im Gang“, bewertet Böker die Jugendarbeit im TSV Hahlen. Sie weiter auszubauen sei für ihn eine große Herausforderung. Denn groß ist auch das Aufgebot: Für die kommende Saison wird der TSV Hahlen wieder mindestens 15 Jugendmannschaften melden. Und Böker will dazu beitragen, dass dann mehr Jugendmannschaften in der Bezirksliga und höher spielen. Die Weichen dafür hat er bereits gestellt. Vor den Qualifikationsspielen erhalten die Trainer älterer Jugendmannschaften – falls erwünscht – zusätzliche Hallenzeiten und damit Trainingsmöglichkeiten.
Aber auch die Jüngsten hat Böker im Blick. Denn der TSV unterhält zur Talentsichtung und -förderung Kontakte zu drei Mindener Grundschulen. Offensichtlich mit Erfolg, denn in Hahlen nimmt der Anteil von Kindern und Jugendlichen aus den umliegenden Stadtteilen und Orten kontinuierlich zu. Diese sollen auch langfristig im TSV Hahlen eine sportliche Heimat finden.
Gleiches gilt für die Trainer. Ihnen sollen künftig weiter reichende Qualifizierungen angeboten werden, wie zum Beispiel Kurse fürs richtige Verhalten in Notfällen. Wichtig ist dem Jugendkoordinator zudem, die Zusammenarbeit zwischen den Jugendtrainern zu verbessern – und dass die Jugendlichen einen optimalen Übergang in de Senioren-Mannschaften finden.
Wie Bernd Traue verdeutlicht, war die Funktion des Jugendkoordinators konzeptionell schon länger in den Köpfen der Vereinsverantwortlichen. Nunmehr sei dafür auch die geeignete Person gefunden worden.