22.08.07 10:36 Alter: 13 Monat(e)
Von: cw

Auf der Straße und beim Essen kommt's aufs richtige Verhalten an

Nur noch wenige Wochen, dann ist der Weg zur Schule wieder im Dunkeln zurück zu legen. Hierauf bereiten sich die Grundschüler der Michael-Ende-Schule in Hahlen bereits vor. So haben sie beispielsweise ihre Herbstkleidung selbst mit reflektierenden Streifen versehen.


Auch mittels Lehrblättern zum Ausmalen von Verkehrszeichen wurden die Schülerinnen und Schüler während der Aktionstage der Michael-Ende-Schule auf spielerische Weise mit der Bedeutung von Verkehrsschildern vertraut gemacht – bevor es raus ging aufs Fahrrad. Foto: Christian Weber

In der Michel-Ende-Schule begann das neue Schuljahr gleich mit Aktionstagen. Jeweils von 8.15 bis 10.30 Uhr ging es an mehreren Tagen nicht zuerst um Lesen, Schreiben oder Rechnen, sondern um gesundes Essen, Bewegung und nicht zuletzt mehr Sicherheit im Straßenverkehr als Fußgänger oder Fahrradfahrer.

Für die jungen Radfahrer hatte die VA Verkehr + Ausbildung verschiedene Parcours aufgebaut, auf denen die Mädchen und Jungen ihre Geschicklichkeit bis hin zum Balancehalten verbessern konnten. Zudem hatten die Kindern Lehrblätter mit Verkehrszeichen auszumalen und wurden auf spielerische Weise mit Verkehrsregeln vertraut gemacht. „Es war uns wichtig, mit den Grundschülern ihren Tagesbeginn vom Aufstehen bis zum Erreichen der Schule durchzugehen – beispielsweise welche Radwege und welche Ampeln zu benutzen sind“, so VA-Organisator Thomas Welpott.

Zu einem guten Start in den Tag gehört auch eine gesunde Ernährung. Aus diesem Grund konnten die Schülerinnen und Schüler in der Mensa der Schule ausgiebig frühstücken. Die vollwertigen Nahrungsmittel hatten ein heimisches Lebensmittel-Unternehmen und ein Fruchtsaft-Hersteller zur Verfügung gestellt. Und mit Hilfe der Ernährungsberatung der AOK lernten die Kinder, welche Nahrungsmittel fettreich oder vitaminreich sind. Wie Ernährungsberaterin Heike Hachmeister betonte, unterstütze die AOK alle Schulen, die sich stärker dem Themenkreis Bewegung und Ernährung widmeten.

Laut Konrektorin Gertrud Asmuth wurde bei den bisherigen Aktionstagen Wert darauf gelegt, den Kindern viele Bewegungsangebote zu machen durch besondere Pausenspiele und eine einladenden Bewegungslandschaft in der Turnhalle. Zudem gab es verschiedene Bastelangebote. Für die Lehrerin haben die Aktionstage den Charakter eines „Pilotprojektes“ – das ohne eine Unterstützung der „Initiative Offener Ganztag an der Michael-Ende-Schule in Minden“ nicht zu realisieren gewesen wäre.


 

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